Psychotherapeutische Begleitung bei Belastungen vor & nach der Geburt

Jede ein­zel­ne Pha­se im Über­gang zu einer Fami­lie kann unter­schied­li­che Unsi­cher­hei­ten & Her­aus­for­de­run­gen mit sich brin­gen. In der Pha­se der Fami­li­en­pla­nung bei­spiels­wei­se die Belas­tung beim uner­füll­ten Kin­der­wunsch, wäh­rend der Schwan­ger­schaft die Angst vor einer Fehl­ge­burt, im Wochen­bett die Sor­ge um die seit Wochen andau­ernd gedrück­te, antriebs­lo­se Stim­mung trotz gesun­dem Baby, der Ver­dacht einer postpar­ta­len Depres­si­on (zum Teil auch Wochen­bett­de­pres­si­on oder post­na­ta­le Depres­si­on genannt). Ger­ne unter­stüt­ze ich Sie in der psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Bera­tung im Umgang mit die­sen Her­aus­for­de­run­gen, damit Ihre Kräf­te für die jewei­li­ge Pha­se zur Ver­fü­gung stehen.

Beratungsschwerpunkte

Fami­li­en­pla­nung

  • Ich hat­te kei­ne gute Bezie­hung zu einem Eltern­teil in mei­ner Kind­heit, kann ich eine gute Mutter/ Vater sein?
  • Unser Kin­der­wunsch bleibt seit län­ge­rem uner­füllt, wir sind erschöpft von die­ser monat­li­chen Ach­ter­bahn­fahrt der Gefüh­le (Hof­fen, Ban­gen & dann die gros­se Ent­täu­schung). Wir erwä­gen eine Kinderwunsch-Behandlung.
  • Die Kin­der­wunsch-Behand­lung ver­langt emo­tio­nal viel von uns ab, wir füh­len uns dabei sehr einsam.

Schwan­ger­schaft

  • Ich habe eine Fehl- oder Tot­ge­burt erlebt & fin­de auch nach län­ge­rer Zeit schwer in den All­tag zurück.
  • Ich emp­fin­de wider­sprüch­li­che Gefüh­le ggü. der Schwangerschaft.
  • Ich habe über­mäs­si­ge Angst vor der Geburt (womög­lich auf­grund einer frü­he­ren trau­ma­ti­schen Geburtserfahrung).
  • Ich erle­be mei­ne Stim­mung als gedrück­ter & bin freudloser.
  • Nach einer Fehl­ge­burt bin ich nun wie­der schwan­ger, mich belas­ten gros­se Ängs­te, auch die­ses unge­bo­re­ne Baby zu verlieren. 

Nach der Geburt/ post­na­tal

  • Ich füh­le mich sehr erschöpft, die Anfor­de­run­gen der Eltern­schaft lau­gen mich aus.
  • Ich emp­fin­de mei­ne Stim­mung als gedrück­ter, füh­le mich häu­fig trau­rig oder leer, freudloser.
  • Ich habe den Ver­dacht an einer postpar­ta­ler (bzw. Wochenbett‑, post­na­ta­ler Depres­si­on) zu leiden.
  • Ich emp­fin­de nicht die freu­di­gen Gefüh­le ggü. mei­nem Baby, was zu gros­sen Schuld­ge­füh­len führt.
  • Ich bin in über­mäs­si­ger Sor­ge um mein gesun­des Baby, dies resul­tiert in kon­trol­lie­ren­dem Ver­hal­ten, dar­in, die Auf­sicht nur sehr schwer abzu­ge­ben & kaum ent­span­nen zu können.
  • Mir drän­gen sich wie­der­holt beängs­ti­gen­de Gedan­ken auf, mei­nem Kind zu schä­di­gen, dies setzt mich in Schre­cken, denn ich distan­zie­re mich mora­lisch stark davon.
  • Ich habe Mühe die belastende/ trau­ma­ti­sche Geburt zu ver­ar­bei­ten (sie­he auch unter psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Geburts­ver­ar­bei­tung).

Kon­takt

Arbeitsweise

Bei einem ers­ten Gespräch geht es dar­um, Sie als Mensch mit Ihren Erfah­run­gen, mit Ihrer Hal­tung, in Ihrer sozia­ler Ein­bet­tung und mit Ihrem Anlie­gen, ken­nen­zu­ler­nen. Dabei kann ich von Ihrer aktu­el­len Lebens­be­las­tung ein Bild machen. Und Sie als Kli­en­tin kön­nen sich von mir als the­ra­peu­ti­sche Begleit­per­son und von mei­ner Arbeits­wei­se einen Ein­druck ver­schaf­fen. Nach die­sem Gespräch kön­nen Sie sich in Ruhe fol­gen­de Fra­gen stel­len: Habe ich mich wohl, ver­stan­den & ernst genom­men gefühlt? Möch­te ich in die­ser Beglei­tung fortfahren?

Danach machen wir einen unge­fäh­ren Aus­blick über die mög­li­chen Schrit­te im the­ra­peu­ti­schen Pro­zess, ohne dass dies aber eine star­re Vor­ga­be sein soll­te. Schluss­end­lich ist es immer ein dyna­mi­scher Pro­zess & wich­tig punk­tu­ell Ihr Anlie­gen zu über­prü­fen. Wir schau­en jeweils gemein­sam, in wel­cher Fre­quenz die Ter­mi­ne sinn­voll sind. In mei­ner Arbeit kom­bi­nie­re ich situa­tiv Tech­ni­ken, Model­le & Inter­ven­tio­nen unter­schied­li­cher The­ra­pie­rich­tun­gen: Aus der sys­te­mi­schen The­ra­pie, kogni­ti­ven Ver­hal­tens­the­ra­pie, Ego-Sta­te-The­ra­pie, Hyp­no­the­ra­pie, Trau­ma­the­ra­pie, Acht­sam­keits­the­ra­pie, Kör­per­the­ra­pie und Trauertherapie. 

Mein Zugang zu Men­schen, die in die Pra­xis kom­men, ist geprägt von einem res­sour­cen­ori­en­tier­ten Men­schen­bild & einem, das den Men­schen in sei­ner bio-psy­cho-sozia­len Ganz­heit sehen möch­te. Ich begeg­ne ihnen mit Wert­schät­zung, Empa­thie & Transparenz. 

Kosten

Die Kos­ten für eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Sit­zung à 60 Minu­ten betra­gen Fr. 150.-. Dar­in sind Vor- und Nach­be­rei­tung inbegriffen.

Auf­grund der kan­to­na­len Pra­xis­be­wil­li­gung in Zürich und mei­ner Aner­ken­nung durch die san­té­su­is­se (Ver­band Schwei­ze­ri­scher Kran­ken­ver­si­che­rer) wird in den meis­ten Fäl­len ein Teil der Kos­ten durch Ihre Zusatz­ver­si­che­rung rück­erstat­tet. Bit­te erkun­di­gen Sie sich bei Ihrer Kas­se nach der Höhe der Kos­ten­be­tei­li­gung (Kos­ten­über­nah­me pro Sit­zung & all­fäl­li­ges Jah­res­kon­tin­gent) und ob eine ärzt­li­che Anord­nung nötig ist.

Kon­takt