Geburtsvorbereitung mit Mentaltraining

Auf­ge­klärt und gestärkt Schwan­ger­schaft und Geburt erle­ben

Psychotherapeutische Geburtsverarbeitung

Ein­fühl­sa­me und pro­fes­sio­nel­le Beglei­tung bei der Geburts­ver­ar­bei­tung

Psychotherapeutische Begleitung

Fach­kun­di­ge Beglei­tung rund um prä- und post­na­ta­le psy­chi­sche Belas­tun­gen




Ihre Schwan­ger­schaft und Ihre Geburt sind ein­zig­ar­ti­ge und bedeut­sa­me Erfah­run­gen in Ihrem Leben. Sich in die­ser Zeit als selbst­wirk­sam und selbst­be­stimmt zu erfah­ren, hat einen gros­sen Ein­fluss dar­auf, ob die­se Lebens­pha­se erfül­lend erlebt wird.

Wir, eine Heb­am­me und eine Psy­cho­lo­gin, beglei­ten Sie ein­fühl­sam in die­ser beson­de­ren Zeit. Es ist uns ein Anlie­gen, Sie emo­tio­nal so zu stär­ken, dass Sie der Geburt Ihres Kin­des zuver­sicht­lich ent­ge­gen­se­hen.

Das Wochen­bett und die Zeit danach sind ein neu­er, bewe­gen­der Lebens­ab­schnitt. Eine Zeit voll mit neu­en Anfor­de­run­gen, wo Ihnen viel Anpas­sungs­leis­tung abver­langt wird. Ger­ne beglei­ten und bera­ten wir Sie bei Fra­gen, Unsi­cher­hei­ten und Erschöp­fungs­zu­stän­den in die­ser Pha­se der frü­hen Eltern­schaft.

Ist Ihre Erin­ne­rung an eine zurück­lie­gen­de Geburt belas­tend und/ oder wirft Sie bei Ihnen wie­der­holt Fra­gen auf? Wir beglei­ten Sie in der Ver­ar­bei­tung und hel­fen Ihnen dabei, das Erleb­te zu inte­grie­ren.

 

 


Familie entsteht

Die Geburts als trau­ma­ti­sches Erleb­nis
War die Geburt Ihres Kin­des für Sie ein ent­täu­schen­des oder gar trau­ma­ti­sches Erleb­nis? Eine schwe­re Geburt erlebt zu haben, kann die gros­se Anpas­sungs­leis­tung im neu­en All­tag mit einem Baby erschwe­ren oder ein­fach ein Erleb­nis sein, wel­ches für Sie als Frau und Mut­ter schwer zu ver­dau­en ist. Die Fol­gen einer trau­ma­ti­schen Geburt kön­nen Ihnen viel Kraft und Ener­gie rau­ben. Könn­ten Sie die­se Stär­ke nicht eher im Leben als Mama im All­tag mit Baby gebrau­chen? Ein trau­ma­ti­sches Geburts­er­leb­nis wie auch eine post­na­ta­le Depres­si­on kön­nen zudem Aus­wir­kun­gen auf die Part­ner­schafts­qua­li­tät haben. Und somit ein wich­ti­ger Anker & Bau­stein in der jun­gen Fami­lie schwä­chen.

Geburts­ver­ar­bei­tung als wirk­sa­me The­ra­pie

Bei der Geburts­ver­ar­bei­tung befas­sen wir uns mit Ihren Gefüh­len der Ent­täu­schung, Wut , Schuld oder des Ver­sa­gens, die durch die Ent­bin­dung ihres Kin­des aus­ge­löst wur­den. Die Geburt wird als erschüt­ternd erlebt, weil ent­we­der medi­zi­ni­sche Not­mass­nah­men erfor­der­lich waren oder Sie sich von Heb­am­me oder Arzt/Ärztin nicht lie­be­voll oder adäquat beglei­tet fühl­ten. Oft füh­ren sol­che Erleb­nis­se zu Ohn­machts­si­tua­tio­nen für die Gebä­ren­de oder ihren Part­ner. Dies kann noch lan­ge Nach­wir­kun­gen mit sich füh­ren und mög­li­cher­wei­se auch die Bezie­hung zum Kind belas­ten.
In der Geburts­ver­ar­bei­tung arbei­ten wir das Erleb­te auf. Belas­ten­de Schlüs­sel­si­tua­tio­nen und die damit ver­bun­de­nen Ängs­te, see­li­sche Hemm­schwel­len (bezüg­lich einer nächs­ten Geburt oder Schwan­ger­schaft) wer­den  bewusst gemacht & ver­ar­bei­tet. Es geht dar­um, inne­ren Frie­den mit dem Gesche­he­nen zu fin­den und die Ener­gie für mehr Freu­de und Kraft für den All­tag zu nut­zen. Oft reicht es nicht, dass Frau­en ihr Geburts­er­leb­nis durch Gesprä­che mit ande­ren Frau­en, dem Part­ner und Freun­din­nen über­win­den. Hier ist es wich­tig, den Schritt zur beglei­te­ten Geburts­ver­ar­bei­tung zu gehen.


Nach­wir­kun­gen durch die trau­ma­ti­sche Geburt


Sie kön­nen immer wie­der „hoch“ kom­men — Plötz­lich auf­flam­men­de Bil­der zum Geburts­er­leb­nis lösen star­ke kör­per­li­che & emo­tio­na­le Reak­tio­nen aus, Schlaf­stö­run­gen & Über­mäs­si­ge Wach­sam­keit. Situa­tio­nen & Begeg­nun­gen, die an die Geburt erin­nern, wie bspw. ein Tref­fen mit einer Freun­din, die auch grad kürz­lich gebo­ren hat, kön­nen ver­mie­den wer­den. Sie wol­len sich vor die­sem The­ma schüt­zen, obwohl Sie sich auf die Freun­din freu­en wür­den.  Daher ist es rat­sam sich unter fach­li­cher Beglei­tung der trau­ma­ti­schen Situa­ti­on scho­nend anzu­nä­hern, die emo­tio­na­le Wir­kung ver­ständ­lich zu machen & zu ent­schär­fen. Hier­bei sind Annah­me, Trost & emo­tio­na­le Ver­sor­gung wich­ti­ge Wirk­me­cha­nis­men.

Man­chen Frau­en ist es mög­lich über das Erleb­te mit der Zeit hin­weg zu kom­men. Jedoch kann eine Fol­ge­schwan­ger­schaft die trau­ma­ti­schen Erin­ne­run­gen & die dazu­ge­hö­ri­gen Gefüh­le wie­der­be­le­ben, als Fol­ge kön­nen sich star­ke Geburts­ängs­te breit machen. Auch zu die­sem Zeit­punkt ist eine pro­fes­sio­nel­le Geburts­ver­ar­bei­tung als Bestand­teil einer indi­vi­du­el­len Geburts­vor­be­rei­tung sinn­voll & wirk­sam, um einem neu­en, unab­hän­gi­gen Geburts­er­leb­nis Platz zu machen. Wenn die Sym­pto­me lan­ge bestehen, kön­nen sich sekun­där depres­si­ve Ver­stim­mun­gen ein­stel­len. Wenn das trau­ma­ti­sche Geburts­er­leb­nis ver­ar­bei­tet wer­den kann, kann der Frau damit auch ein Stück mehr Lebens­qua­li­tät zurück gebracht wer­den

Schwangerschaft